| Eyal Sivan Eyal Sivan ist Dokumentarfilmer und Essayist; zur Zeit ist er Koleiter des Master-Programms für Film, Video und Neue Medien an der School of Humanities and Social Sciences der University of East London (UEL). Er wurde in Haifa im Norden Israels geboren und wuchs in Jerusalem auf. Nachdem er einige Zeit als professioneller Modefotograf in Tel Aviv gearbeitet hat, verließ er Israel 1985 und ließ sich in Paris nieder. Seither teilt er seine Zeit zwischen Europa und Israel. Er hat Regie bei mehr als zehn politischen Dokumentarfilmen geführt und zahlreiche weitere produziert. Seine Filme wurden auf vielen prestigeträchtigen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Neben internationalen Kinoauswertungen und TV-Ausstrahlungen, werden Sivans Arbeiten regelmäßig auf internationalen Kunstausstellungen präsentiert. In Texten und Vorträgen befasst sich Sivan mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt, dokumentarischem Filmemachen und dokumentarischer Ästhetik, der Darstellung politischer Verbrechen sowie dem politischen Umgang mit Erinnerung, Genozid und Repräsentation. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der in Paris ansässigen Produktionsfirma Momento! für Dokumentarfilme und der Vertriebsagentur Scalpel. Sivan ist Gründer und leitender Redakteur der ‚South Cinema Notebooks‘, einer Zeitschrift für Kino und politische Kritik, herausgegeben vom Sapir Kolleg in Israel, wo er auch unterrichtet. Er ist Mitglied des Herausgebergremiums des Pariser Verlags ‘La Fabrique’ und des französischen Journals ‘De l’autre Côté' für soziale und politische Studien. Filmografie Lange Dokumentarfilme
- 2009 Jaffa - The Orange’s Clockwork, 88 min
- 2004 I Love You All / Aus Liebe Zum Volk (Koregie Audrey Maurion), 98 min
- 2003 Route 181, Fragmente einer Reise in Palästina-Israel (Koregie Michel Khleifi) 272‘
- 1999 Ein Spezialist, Portrait eines modernen Kriminellen, 128 min
- 1995 Aqabat-Jaber, Peace with no Return?, 61 min
- 1994 Jerusalem(s), Borderline Syndrome, Dokudrama, 64 min
- 1993 Itgaber, he will Overcome, 2 x 85 min
- 1990 Izkor, Sklaven der Erinnerung, 97 min
- 1987 Aqabat-Jaber, Passing Through, 81 min
TV Dokumentationen
- 2007 Citizens K, The Twin Brothers, 54 min
- 2005 Faces of the Fallen, 52 min
- 1991 Israland, 58 min
Andere Arbeiten audio-visuelle Arbeiten
- 2008 Happy Birthdays, Towards a Common Archive – Fragment, Multi Screen Video
Installation, 23 min
- 2001 Scalpel / Skalpel (Konzept & künstlerische Leitung), TV Magazin, 14 x 42 min
- 2001 On the Top of the Descent, fiktional, 32 min
- 1997 Burundi, under Terror, Photomentary, 13 min
- 1996 Itsembatsemba, Rwanda one Genocide later, Photomentary, 13 min
- 1994 Jerusalem, Jerusalems, Konzeption und Leitung eines ARTE Themenabends 4h 30
- 1988 Progressive List for Peace, TV Spots 11 x 2 min
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