Izkor, Sklaven der Erinneurng Der hebräische Imperativ Izkor bedeutet Erinnere Dich. Im April und Mai jeden Jahres reihen sich in historiographischer Dramaturgie offiziellen Gedenktage hintereinander: Das Passah-Fest erinnert an den Auszug der Juden aus Ägypten und die Befreiung vom Joch des Pharao, es folgt das Gedenken an Holocaust und Heldentum, dann an die Gefallenen der israelischen Kriege und schließlich die Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit. Auf diesem 2000 Jahre umfassenden Weg von der Sklaverei in die Freiheit spielen Militär und Militarisierung eine wesentliche Rolle. Das ritualisierte Sich-Erinnern und die Vorbereitung auf den Dienst an der Waffe werden den Kindern in Israel ab dem Kindergarten und im Verlauf der gesamten schulischen Ausbildung eintrainiert. Ein Frühjahr lang hat Eyal Sivan die Vorbereitungen und Zeremonien der Gedenktage in staatlichen Schulen in Jerusalem beobachtet, auch in seiner eigenen. Einige der Kinder und Jugendlichen trifft er auch zu Hause und spricht mit ihnen über die Bedeutung der Erinnerung. Was verstehen die Kinder von den Geschichten? Wie positionieren Teenager sich zu ihrem Vaterland? Was bedeutet der letzte Erinnerungszyklus vor dem Pflichtdienst in der Armee? Eyal Sivan, F/D 1990, 97 min, Dokumentarfilm, Hebräisch mit deutschen UT
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Themengebiete: Erziehung, Erinnerung, Nationalismus, Israel, Heldentum, Opfer, Holocaust Vom selben Regisseur stehen bei mec film folgende weitere Filme zum Verleih an Kinos und Institutionen zur Verfügung (alle mit deutschen UT oder deutsche Originalfasung) Itgaber, He Will Overcome, Jaffa - The Orange's Clockwork, Route 181 - Fragmente einer Reise in Palästina-Israel (Koregie Michel Khleifi), bei Piffl Medien
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